Löst Flutter die native Android- und iOS-Entwicklung ab?

Bei der App-Entwicklung stellt sich eigentlich immer die Frage: Android oder iOS oder beides? Welche Technologie bestimmt die Zukunft, was wird von den Nutzern bevorzugt? Aber Effizienz und Kostendruck sind in der Softwareentwicklung mehr denn je zentrale Stellschrauben. Und somit muss vor jedem Projektstart eine Richtungsentscheidung getroffen werden. Warum? iOS und Android benötigen separate Codebasen, Entwicklerteams und Ressourcen, was zu erhöhtem Entwicklungsaufwand führt und somit die Kosten und die Komplexität des Projekts stark beeinflusst.

Wie können also zukünftig Apps kosteneffizient(er) generiert werden?

Flutter – Hype oder echte Alternative?

Wir greifen immer häufiger auf Flutter zurück. Flutter, ein Open-Source-Framework von Google, ermöglicht die Entwicklung von plattformübergreifenden Apps für iOS, Android, Web und mehr.

Mit seiner benutzerfreundlichen Programmiersprache Dart und der beeindruckenden Performance hat Flutter nicht nur eine wachsende Anhängerschaft bei den Entwicklern gewonnen, sondern punktet bei unseren Kund:innen vor allem durch eine effizientere Entwicklung und Wartung.

Warum eigentlich Flutter?

Ein entscheidender Vorteil von Flutter ist die Hot Reload-Funktion, mit der Entwickler Änderungen sofort im laufenden Betrieb sehen können. Dies beschleunigt den Entwicklungsprozess erheblich und ermöglicht schnellere Iterationen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die einheitliche Benutzeroberfläche. Da Flutter eine eigene Rendering-Engine verwendet, sehen Apps auf verschiedenen Plattformen nahezu identisch aus und bieten eine konsistente Benutzererfahrung. Gerade bei Kund:innen, die mehrere Online-Kanäle bespielen wollen, ist die einheitliche Darstellung und Customer Experience ein zentraler Vorteil.

Die Unterstützung durch Google ist ein weiterer Faktor, der für die Zukunftssicherheit von Flutter spricht. Mit einem engagierten Team von Entwicklern und einer aktiven Community hinter sich, wird Flutter kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Natürlich hat jede Technologie auch ihre Herausforderungen. 

Und wo ist der Haken?

Flutter ist vergleichsweise neu auf dem Markt, was bedeutet, dass möglicherweise noch nicht alle Funktionen und Integrationen vorhanden sind, die bei etablierten Frameworks bereits zum Standard-Repertoire gehören. Apps müssen in extrem seltenen Fällen auf spezifische Hardware des Smartphones zugreifen, was wiederum mit Flutter nicht möglich ist. Funktionen wie GPS oder Kamera stellen für Flutter jedoch kein Problem dar. Bereits bestehende Apps können bisher auch nicht in Flutter "überführt" werden, sodass nur Neuentwicklungen in Frage kommen.

Zudem ändert sich die Tech-Landschaft kontinuierlich, sodass andere Frameworks an Bedeutung gewinnen könnten. Es ist wichtig, flexibel zu bleiben und sich an neue Entwicklungen anzupassen. Letztendlich liegt die Antwort auf die Frage, ob Flutter die Zukunft ist, in den Händen der Entwickler und der Community. Mit seinen beeindruckenden Funktionen und der starken Unterstützung könnte Flutter jedoch zweifellos einen bedeutenden Einfluss auf die Zukunft der App-Entwicklung haben.

Teamware bleibt am Ball

Wir beobachten die Evolution von Flutter genau und nutzen es bereits vermehrt in unseren Projekten, da wir von den Möglichkeiten begeistert sind und die Vorteile an unsere Kund:innen weitergeben wollen.

Die Zukunft der Softwareentwicklung ist aufregend und voller Innovationen. Egal ob Flutter oder andere Technologien, unser Ziel bleibt es, unseren Kund:innen die bestmöglichen Lösungen zu bieten und ihnen bei der Umsetzung ihrer visionären Ideen zu unterstützen.

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